Ferdinand Staeger

Selbstbildnis

1923, Radierung

Losnummer: 2_062

Verkauft für: 225,00 €
inkl. Aufgeld

Beschreibung
Eindringliches Selbstporträt Staegers auf schmalem Querformat, im Hintergrund mit riesigem Fenster und ballenden Wolken.
Beschriftung
Unten rechts mit Bleistift signiert "F. Staeger".
Maße
Das Blatt misst ca. 38 x 54 cm.

Zustand
Die Darstellung satt und wunderschön nuanciert mit deutlich abzeichnender Plattenkante, sehr gut erhalten. Der Bogen Velin oben mit Schöpfrand, ganz leicht vergilbt und griffspurig, in den Rändern etwas knickfaltig, ganz vereinzelt winzige blasse Stockflecken, in den Kanten leicht bestoßen und angeschmutzt, verso atelierspurig. Sonst in sehr gutem Zustand.
Provenienz
Aus Mitteldeutschem Privatbesitz.

Vita Ferdinand Staeger

Ferdinand Staeger (geboren 1880 in Trebitsch; gestorben 1976 in Waldkraiburg) war ein deutscher Maler, Grafiker und Illustrator. Staeger studierte in Brünn und Prag. Ab 1908 war er in München für die Zeitschrift ‚Jugend‘ tätig. Nach dem 1 WK folgten überwiegend illustratorische Aufträge. Außerdem erhielt er zahlreiche repräsentativen Einzelausstellungen in vielen deutschen Städten und im Ausland Während des 2 WK war Staeger vor allem als Maler tätig. Der Politik der Nationalsozialisten stand er unkritisch gegenüber. Bis zu seinem Tod entstanden weitere Gemälde und Grafiken, jetzt in einem stärker impressionistischen Stil, wobei Staeger u.a. sagenhafte oder religiöse Themen verarbeitete.

Kontaktdaten
Frage zum Los

Über die Auktion

2. Auktion, 29. März 2025, 14:00 Uhr
Friedrichstraße 232, 10969 Berlin

Mit Gemälden von Hartwig Ebersbach, Harald Metzkes und Fritz Beckert liegt ein Schwerpunkt dieser Auktion auf sächsischer Kunst. Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang eine große Radierung von Richard Müller, ein wunderbares Portrait von Conrad Felixmüller sowie eine geschmacksvolle Ansicht der Leipziger Pleißenburg um 1820. Neben diesen bekannten Namen freuen wir uns, Ihnen auch zwei vergesse Künstlerinnen vorstellen zu können: Gerda Rotermund und Lore Feldberg-Eber. Auch mit Werken aus dem Nachlass der Galerie Henning Hamburg möchten wir Sie begeistern. Hier seien insbesondere die raren Zeichnungen der polnischen Künstlerin Alicja Wahl, eine Reihe von Exlibris-Radierungen des polnischen Grafikers Leszek Rózga sowie die miniaturesken Radierungen des Slovaken Albín Brunovský erwähnt. Zusammen mit zwei bedeutenden Arbeiten des DDR-Avantgardisten Karl Heinz Schäfer und Plastiken von Harry Müller verspricht diese Auktion viele spannende Neuentdeckungen.