Paul Wunderlich

Leda

1962, Lithographie | Papier von BFK Rives mit Wasserzeichen

Losnummer: 3_102

Verkauft für: 150,00 €
inkl. Aufgeld

Beschreibung
Erotische Darstellung mit verschlungenen Schwanenhälsen. - Exemplar außerhalb der Auflage von 30. Paul Wunderlich fertigte weitere farblithographische Blätter zu dem mythologischen Thema Leda und der Schwan sowie ein Porzellan-Service.
Beschriftung
Am unteren Motivrand handschriftlich in Blei signiert "Wunderlich" sowie als "e.a." bezeichnet.
Maße
64 x 49 cm (Rahmen 70,5 x 55,5 cm)

Zustand
Das Blatt ist unter Glas in schwarzem Holzrahmen gerahmt (ungeöffnet). Gebräunt und teils braunfleckig bzw. leicht schmutzfleckig. In den Ecken mit winzigen Löchlein von Reißzwecken. Sonst wohl erhalten.
Provenienz
Aus Berliner Privatbesitz.

Vita Paul Wunderlich

Paul Wunderlich (geboren 1927 in Eberswalde; gestorben 2010 in Saint-Pierre-de-Vassols) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er studierte an der Kunsthochschule in Hamburg Willi Tietze und Willem Grimm. Wunderlich lehrte in Hamburg in den Techniken Radierung und Lithografie. Bekannt sind seine neosurrealistischen Bilder mit überwiegend erotischen sowie mythologischen Motiven.

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Über die Auktion

3. Auktion,

Einen Schwerpunkt dieser Auktion bilden Fotografien von Jean Tinguely und seinen Werken, eines der raren abstrakten Fotogramme der surrealistischen Lyrikerin Anneliese Hager und Sammlungen von Albuminabzügen Giorgio Sommers und Wilhelm Plüschows. Herausragend und selten auf dem Auktionsmarkt sind Zeichnungen der Dresdner Malerin Paula Lauenstein. Eines ihrer eindrucksvollen Selbstbildnisse wird angeboten. Das Gemälde einer impressionistisch lichtdurchfluteten Szene am Hamburger Freihafen mit viel Rauch und Sonnenlicht des Malers Ulrich Hübner bildet einen weiteren Höhepunkt der Versteigerung. Auch mehrere qualitative Tuschezeichnungen des 18. Jahrhunderts, darunter eine Landschaftsvorstudie mit überhängendem Felsen von Johann Georg von Dillis, sowie satte japanische Farbholzschnitte stehen zur Offerte. Mit dem kunstvoll gestickten Haussegen und den darauf applizierten Bildnissen der ersten Sozialdemokraten August Bebel und Wilhelm Liebknecht sowie mit einer Reihe an Autogrammen sowjetischer Kosmonauten (darunter einige von Juri Gagarin) zieht ein Stück Geschichte in die Auktion ein. Ein weiteres Highlight bilden einige Lots aus dem Nachlass des Generalintendanten der Sächsischen Staatstheater Alfred Reucker, darunter eine Mappe mit Bühnenbildentwürfen für die Uraufführung von Richard Strauss` Oper "Intermezzo".