Ivan Exner

Cervena Kravina

1992, Acrylmalerei | Platte

Losnummer: 3_089

Verkauft für: 1750,00 €
inkl. Aufgeld

Beschreibung
Rot in Rot gehaltene geometrische Körper oder Silhouetten von Gebäuden.
Beschriftung
Auf der Rahmenrückwand handschriftlich in Farbe signiert und datiert "Ivan Exner 92". Zudem mit kleinem Klebeetikett. Dort mit handschriftlichen Angaben zum Werk versehen.
Maße
35,5 x 41 cm (Rahmen 53,5 x 59,5 cm)

Zustand
Das Gemälde ist in einem gestaffelt profilierten Holzrahmen gerahmt. Der Rahmen vereinzelt mit minimalen Lagerspuren. Im Übrigen sehr gut erhaltenes Gemälde.
Provenienz
Aus süddeutschem Privatbesitz.

Vita Ivan Exner

Ivan Exner (geboren 1960 in Pardubice) ist ein tschechischer Maler und Grafiker, der außerdem als Kurator und Typograf tätig ist. Nach dem Besuch der Prager Grafischen Fachschule von 1975 bis 1979 studierte er von 1980 bis 1986 an der Akademie der Bildenden Künste in Prag im Atelier von František Jiroudek. 1987 zog er in die Hohe Tatra, wo er zeitweise zurückgezogen arbeitete. 1989 war er Mitbegründer der Künstlergruppe Tunel. Seit 1992 ist Exner Mitglied des Künstlervereins SVU Mánes und übernahm 2015 dessen Vorsitz. Inhaltlich und formal wird sein Werk häufig als eine eigenständige Position beschrieben, die sich bewusst nicht an kurzfristigen Trends orientiert. Ein wichtiger Einschnitt wird mit seiner Italienreise 1988 verbunden, nach der er seine künstlerische Richtung grundlegend neu justierte und den Fokus stärker auf handwerkliche Qualität und klassische Bildtraditionen legte. Zugleich wird er als Künstler charakterisiert, der sich intensiv auf die italienische Renaissance bezieht, ohne deren Formen einfach zu übernehmen. In den 1990er Jahren entstanden Bildkonzepte, in denen neoklassische Formelemente in abstrahierende Strukturen übergehen und Wirklichkeit teils in vereinfachten Zeichen oder Piktogrammen erscheint.

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Über die Auktion

3. Auktion,

Einen Schwerpunkt dieser Auktion bilden Fotografien von Jean Tinguely und seinen Werken, eines der raren abstrakten Fotogramme der surrealistischen Lyrikerin Anneliese Hager und Sammlungen von Albuminabzügen Giorgio Sommers und Wilhelm Plüschows. Herausragend und selten auf dem Auktionsmarkt sind Zeichnungen der Dresdner Malerin Paula Lauenstein. Eines ihrer eindrucksvollen Selbstbildnisse wird angeboten. Das Gemälde einer impressionistisch lichtdurchfluteten Szene am Hamburger Freihafen mit viel Rauch und Sonnenlicht des Malers Ulrich Hübner bildet einen weiteren Höhepunkt der Versteigerung. Auch mehrere qualitative Tuschezeichnungen des 18. Jahrhunderts, darunter eine Landschaftsvorstudie mit überhängendem Felsen von Johann Georg von Dillis, sowie satte japanische Farbholzschnitte stehen zur Offerte. Mit dem kunstvoll gestickten Haussegen und den darauf applizierten Bildnissen der ersten Sozialdemokraten August Bebel und Wilhelm Liebknecht sowie mit einer Reihe an Autogrammen sowjetischer Kosmonauten (darunter einige von Juri Gagarin) zieht ein Stück Geschichte in die Auktion ein. Ein weiteres Highlight bilden einige Lots aus dem Nachlass des Generalintendanten der Sächsischen Staatstheater Alfred Reucker, darunter eine Mappe mit Bühnenbildentwürfen für die Uraufführung von Richard Strauss` Oper "Intermezzo".