Charlotte Bexten

Furtwängler

Mitte 20. Jhd., Monotypie | Japanpapier

Losnummer: 3_044

Nachverkaufspreis: 90,00 €
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Beschreibung
Rares Blatt innerhalb des kleine Œuvres der Künstlerin. Bildnis des Dirigenten und Komponisten Wilhelm Furtwängler (1886-1954) im Profil.
Beschriftung
Auf der Rahmenrückpappe mit aufmontiertem Papierschild. Dort typographisch betitelt, irrig als "Lithographie" bezeichnet sowie "Ausstllg. 5/12.82". Zusätzlich handschriftlich bezeichnet "Lo Bexten".
Maße
47,5 x 40,5 cm Sichtmaß (Rahmen 69 x 61 cm)

Zustand
Das Blatt ist unter Passepartout motniert und unter Glas im Holzrahmen gerahmt (ungeöffnet). Das Blatt leicht gegilbt, der Rahmen mit wenigen Lagerspuren bzw. teils Abplatzungen des Holzes, im Übrigen gut erhalten.
Provenienz
Aus Berliner Privatbesitz.

Vita Charlotte Bexten

Charlotte Bexten (bürgerlich Charlotte Paula Wilhelmine Bexten, auch „Lo“ bzw. „Lotte“ Bexten; geboren 1907 in Hamburg; letzte Erwähnung 1992) arbeitete als deutsche Malerin, Schriftgrafikerin und Illustratorin und war freiberuflich tätig, u. a. in Berlin-Steglitz. Zu ihren Techniken zählten Holzschnitt, Radierung, Federzeichnung und Aquarell. Ihre Ausbildung erfolgte autodidaktisch (Selbststudium und Kurse an der Volkshochschule). Bexten illustrierte Bücher und gestaltete Umschläge, darunter u. a. Rübezahl (Rütten & Loening, Potsdam, 1939), Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen (Rütten & Loening, Potsdam, 1940) sowie Gericht in den Bergen (Herder, Freiburg, 1951), und arbeitete außerdem für Zeitschriften wie „Die neue Linie“ (1936) und „Simpl“ (1946). 1937 entstand in Berlin die bibliophile Folge „Marienlieder“ (Thomas Josef Peterhans) mit fünf einmontierten, blau gehöhten Original-Holzschnitten von Bexten. Sie war Mitglied im Verein der Künstlerinnen zu Berlin.

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Über die Auktion

Nachverkauf 3. Auktion, 18. März -7. April 2026
Flanel Sago

Bis zum 7. April 2026 finden Sie hier den Nachverkauf nicht zugeschlagener Lose unserer 3. Auktion vom 14. März 2026. Die Gebotsabgabe findet über lot-tissimo statt.