Martin von Molitor

Der in der Ferne sich verlierende Fluß

Um 1795, Radierung | Papier

Losnummer: 3_031

Nachverkaufspreis: 50,00 €
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Beschreibung
Weite Landschaft mit Bergen und Flusslauf. Im Vordergrund sitzt unter Bäumen eine Frau mit Butte.
Beschriftung
Rückseitig mit kleinem Besitzerstempel "GR".
Maße
15,5 x 23 cm (Blatt 17,5 x 25,5 cm; Passepartout 35 x 50 cm)

Zustand
Das Blatt ist punktuell unter einem Passepartout montiert. Wenig abgegriffen und vereinzelt etwas braunflekcig. Sonst wohl erhalten.
Provenienz
Aus Berliner Privatbesitz.

Vita Martin von Molitor

Martin von Molitor (geboren 1759 in Wien; gestorbn 1812 ebenda) war ein österreichischer Landschafts- und Tiermaler, Zeichner sowie Radierer, der an der Wiener Kunstakademie ausgebildet wurde. Nach älteren biografischen Lexikonangaben stammte er aus einer adeligen, jedoch wenig vermögenden Familie. Nach Abschluss philosophischer Studien wandte er sich als Jugendlicher der Kunst zu und galt bald als besonders talentierter Schüler des Landschaftsmalers Johann Christian Brand, bei dem er an der Akademie lernte. 1784 wurde Molitor Mitglied der Akademie. Ein Professurangebot im Jahr 1795 lehnte er ab, übte aber nach zeitgenössischer Einschätzung großen Einfluss auf jüngere Künstler aus. Reisen und Studiengänge – darunter nachweislich eine Tirolreise 1802, bei der ihn Jakob Gauermann als Zeichengehilfe begleitete – dienten ihm zur Anfertigung von Landschaftsveduten und Naturstudien. Molitors Werk umfasst Ölmalerei, Gouache und eine beachtliche Druckgrafik (Radierungen, teils auch in Aquatinta).

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Über die Auktion

Nachverkauf 3. Auktion, 18. März -7. April 2026
Flanel Sago

Bis zum 7. April 2026 finden Sie hier den Nachverkauf nicht zugeschlagener Lose unserer 3. Auktion vom 14. März 2026. Die Gebotsabgabe findet über lot-tissimo statt.