Mark Dion

Wappen

2002, Farbserigraphie | Papier

Losnummer: 3_096

Startpreis: 800,00 € Schätzpreis: 1200,00 €

Beschreibung
Einer von XXIII artist proofs. Seltene Serigraphie in kleiner Auflage. - Wappenmotiv mit rotem Schiff, Wellen, Fisch und zerbrochener Flasche. Typisch symbolhfte Bildsprache Dions in enzyklopädischer Reihung, hier ein Regionalwappen vortäuschend. Die Arbeit entstand im Kontexteines eines Projektes der Hamburger Galerie für Landschaftskunst unter dem Titel "Biologische Forschungsstation Alster" im Jahr 2002. Dion baute sich hierfür ein Holzhaus auf einer 21 Meter langen Schute mitsamt Labor und kleiner Bibliothek auf dem Herrengrabenfleet. Diese ist hier schematisch dargestellt.
Beschriftung
Am unteren Blattrand handschriftlich in Blei signiert "M. Dion" und datiert sowie als "AP" bezeichnet und nummeriert.
Maße
99,5 x 69,5 cm (Rahmen 104 x 74 cm)

Zustand
Das Blatt ist unter Glas im schwarzen Holzrahmen gerahmt (ungeöffnet). Schön sauberes Exemplar.
Provenienz
Aus Berliner Privatbesitz. Vormals aus dem Nachlass des Kulturwissenschaftlers Hilmar Schäfer.

Vita Mark Dion

Mark Dion (geboren 1961 in New Bedford, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Konzeptkünstler, der vor allem mit Installationen arbeitet, die an naturkundliche Sammlungen, Vitrinen und Museumsausstellungen erinnern. Er studierte an der Hartford Art School der University of Hartford und schloss 1986 mit dem BFA ab, außerdem war er unter anderem am Whitney Museum Independent Study Program beteiligt. In seiner Arbeit untersucht Dion, wie Museen und Wissenschaft Wissen ordnen, klassifizieren und dadurch Bedeutung herstellen, wobei er Methoden wie Sammeln, Feldforschung und Archivierung künstlerisch einsetzt. Zu seinen bekanntesten Projekten zählen die „Tate Thames Dig“ von 1999 in London und das seit 2006 dauerhaft installierte „Neukom Vivarium“ im Olympic Sculpture Park in Seattle. Er lebt und arbeitet in New York.

Kontaktdaten
Frage zum Los

Die Auktion findet am Samstag, den 14. März 2026 um 14 Uhr in den Räumlichkeiten von Irrgang Fine Arts, Friedrichstraße 232, 10969 Berlin statt. Alle Lose werden vom 2. bis zum 13. März am selben Ort zur Vorbesichtigung ausgestellt. Seien Sie herzlich zum Empfang am 27. Februar um 17 Uhr und anschließend von Montag bis Freitag zwischen 11 und 17 Uhr eingeladen, sich die Objekte persönlich anzuschauen. Bitte beachten Sie, dass bei grafischen Arbeiten auf Papier eine Terminabsprache unter Angabe der Losnummern, die von Interesse sind, erforderlich ist. Schreiben Sie uns dafür gerne eine Email an auktionshaus@flanelsago.de – unser Team stellt die entsprechenden Blätter dann zur Besichtigung bereit und steht Ihnen auch sonst gerne bei Fragen zur Verfügung.

Sie haben folgende Möglichkeiten an der Auktion teilzunehmen:

Persönliches Bieten

Während der Auktion geben Sie Ihre Gebote in unseren Räumlichkeiten direkt an den Auktionator ab. Um persönlich an der Auktion teilnehmen zu können registrieren Sie sich vor der Auktion mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass und erhalten dann eine Bieternummer. Eine Teilnahme an der Auktion ohne Bieternummer ist nicht möglich. Aufgrund limitierter Sitzplätze im Saal bitten wir Sie, sich bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion bei uns unter auktionshaus@flanelsago.de anzumelden. 

Schriftliches Bieten (Vorgebote)

Gerne nehmen wir Ihre Gebote auch schon vor der Auktion schriftlich entgegen. Schreiben Sie uns dafür bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion eine Email an auktionshaus@flanelsago.de mit folgenden Angaben: Name, Adresse, Telefonnummer, Losnummer sowie Ihrem Höchstgebot. Bitte fügen Sie eine Kopie Ihres Ausweises an. Ihre Höchstgebote werden während der Auktion nur so weit wahrgenommen, wie es der Gang der Versteigerung notwendig macht.

Telefonbieten

Um sich für das telefonische Bieten anzumelden, schreiben Sie uns bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion eine Email an auktionshaus@flanelsago.de mit folgenden Angaben: Name, Adresse, Telefonnummer, sowie der Losnummer für die Sie mitbieten möchten. Bitte fügen Sie außerdem eine Kopie Ihres Ausweises an. Wir werden Sie dann während der Auktion rechtzeitig anrufen und Ihre Gebote im Saal an den Auktionator weitergeben. Bitte beachten Sie, dass wir für Übermittlungsfehler keine Haftung übernehmen.

Online-Bieten im Livestream

Über unsere Partnerplattform Lot-Issimo (Auction Technology Group German GmbH) können Sie online an der Auktion teilnehmen. Bei Geboten über Lot-tissimo berechnen wir das gleiche Aufgeld wie im Saal. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für das Online-Bieten bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion registrieren müssen. Dafür benötigen wir eine Kopie eines gültigen Personalausweises.

Durch die Abgabe eines Gebots erkennen Sie unsere Versteigerungsbedingungen an.

Bei unseren Auktionen fällt zusätzlich zum Hammerpreis ein Aufgeld in Höhe von 25% zuzüglich 19% Mehrwehrtsteuer an.

Über die Auktion

3. Auktion, Samstag 14. März 2026 | 14:00 Uhr
Friedrichstraße 232, 10969 Berlin

Einen Schwerpunkt dieser Auktion bilden Fotografien von Jean Tinguely und seinen Werken, eines der raren abstrakten Fotogramme der surrealistischen Lyrikerin Anneliese Hager und Sammlungen von Albuminabzügen Giorgio Sommers und Wilhelm Plüschows. Herausragend und selten auf dem Auktionsmarkt sind Zeichnungen der Dresdner Malerin Paula Lauenstein. Eines ihrer eindrucksvollen Selbstbildnisse wird angeboten. Das Gemälde einer impressionistisch lichtdurchfluteten Szene am Hamburger Freihafen mit viel Rauch und Sonnenlicht des Malers Ulrich Hübner bildet einen weiteren Höhepunkt der Versteigerung. Auch mehrere qualitative Tuschezeichnungen des 18. Jahrhunderts, darunter eine Landschaftsvorstudie mit überhängendem Felsen von Johann Georg von Dillis, sowie satte japanische Farbholzschnitte stehen zur Offerte. Mit dem kunstvoll gestickten Haussegen und den darauf applizierten Bildnissen der ersten Sozialdemokraten August Bebel und Wilhelm Liebknecht sowie mit einer Reihe an Autogrammen sowjetischer Kosmonauten (darunter einige von Juri Gagarin) zieht ein Stück Geschichte in die Auktion ein. Ein weiteres Highlight bilden einige Lots aus dem Nachlass des Generalintendanten der Sächsischen Staatstheater Alfred Reucker, darunter eine Mappe mit Bühnenbildentwürfen für die Uraufführung von Richard Strauss` Oper "Intermezzo".