Katsushika Hokusai

Ruhe am Wasserfall

um 1840, Farbholzschnitt | Japanpapier

Losnummer: 3_026

Verkauft für: 156,00 €
inkl. Aufgeld

Beschreibung
Die Darstellung zeigt Rastende am Wasserfall, bei der die Figuren auf Reisbündeln hocken und Pfeife rauchen. - Japanischer Farbholzschnitt von Hokusai und Naniwa Ry?k?sai. Zusammengesetztes Doppelblatt aus dem Holzschnittbuch "Ehon ry?hitsu (S. 10 u. 11), also das Bilderbuch zweier Pinsel, weil die ausführung von zwei Händen stammt.
Beschriftung
In den unteren Ecken der beiden Blätter je mit kleinem Zeichen in Blei.
Maße
25 x 31 cm (Passepartout 35 x 50 cm)

Zustand
Das Blatt ist punktuell unter Passepartout montiert. Etwas gebräunt, am unteren Rand leicht abgegriffen und fingerfleckig. In den oberen Ecken winzige Löchlein. Der Druck stellenweise etwas schwach. Im Übrigen gut erhalten.
Provenienz
Aus Berliner Privatbesitz.

Vita Katsushika Hokusai

Katsushika Hokusai (geboren 1760 in Wasigesui; gestorben 1849 in Henjoin) war ein japanischer Maler und Holzschneider. Er gilt als bedeutender Künstler des Ukijo-e-Genres. Hokusais Werke hatten aber auch einen prägenden Einfluss auf den im Westen aufkommenden Jugendstil. So waren Künstler wie van Gogh, Gaugin, Schiele und Klimt vom Japonismus beeinflusst und inspiriert. Als sein bedeutendstes Werk gilt die Holzschnittserie ,,36 Ansichten des Berges Fuji".

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Über die Auktion

3. Auktion,

Einen Schwerpunkt dieser Auktion bilden Fotografien von Jean Tinguely und seinen Werken, eines der raren abstrakten Fotogramme der surrealistischen Lyrikerin Anneliese Hager und Sammlungen von Albuminabzügen Giorgio Sommers und Wilhelm Plüschows. Herausragend und selten auf dem Auktionsmarkt sind Zeichnungen der Dresdner Malerin Paula Lauenstein. Eines ihrer eindrucksvollen Selbstbildnisse wird angeboten. Das Gemälde einer impressionistisch lichtdurchfluteten Szene am Hamburger Freihafen mit viel Rauch und Sonnenlicht des Malers Ulrich Hübner bildet einen weiteren Höhepunkt der Versteigerung. Auch mehrere qualitative Tuschezeichnungen des 18. Jahrhunderts, darunter eine Landschaftsvorstudie mit überhängendem Felsen von Johann Georg von Dillis, sowie satte japanische Farbholzschnitte stehen zur Offerte. Mit dem kunstvoll gestickten Haussegen und den darauf applizierten Bildnissen der ersten Sozialdemokraten August Bebel und Wilhelm Liebknecht sowie mit einer Reihe an Autogrammen sowjetischer Kosmonauten (darunter einige von Juri Gagarin) zieht ein Stück Geschichte in die Auktion ein. Ein weiteres Highlight bilden einige Lots aus dem Nachlass des Generalintendanten der Sächsischen Staatstheater Alfred Reucker, darunter eine Mappe mit Bühnenbildentwürfen für die Uraufführung von Richard Strauss` Oper "Intermezzo".